So fing alles an …

Der Ortsgemeinderat Gensingen hat sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, ein Angebot für die Kinder unserer Region zu schaffen, das es bisher in dieser Form noch nicht gegeben hat. Die Gemeinde Gensingen verfügt durch den evangelischen Kindergarten und durch die kommunale Kindertagesstätte bereits über zwei Einrichtungen, die hier in hervorragender Weise für die Betreuung unserer Kleinen sorgen und sehr gut angenommen werden. Dennoch halten es die Mitglieder des Gemeinderates für sinnvoll, Kindern auch die Gelegenheit zu geben, in naturnaher Umgebung groß zu werden. Daher wurde der Beschluss gefasst, einen Naturkindergarten zu errichten, der seit dem Frühjahr 2010 die Möglichkeit gibt, bis zu 20 Kinder aufzunehmen.
Die Investitionen für diese Einrichtung haben sich durch den Kauf eines Bauwagens als Unterschlupf bei schlechter Witterung und durch die Herrichtung des Geländes auf rd. 50.000,– € belaufen. Es ist gut angelegtes Geld, da unsere Kinder durch den Naturkindergarten naturverbunden aufwachsen können und dabei eine enge Verbundenheit zu allen Lebewesen lernen. Die Einrichtung ist aber nicht nur für Gensinger Kinder sondern für alle Kinder der umgebenden Gemeinden ausgerichtet.

Tagesablauf

7:30 – 8:45 Uhr – Bringzeit am Bauwagen
9:00 Uhr – Morgenkreis
ca. 9:30 Uhr – Aufbruch zum Tagesplatz, Freispiel sowie gezielte Angebote
ca. 10:30 Uhr – Gemeinsames Frühstück
12:15 Uhr – Abschlusskreis und Rückweg zum Bauwagen
13:00 – 13:15 Uhr – Erste Abholzeit
14:15 – 14:30 Uhr – Zweite Abholzeit

Mehr Informationen erhalten Sie in der Konzeption auf Seite 10-13

Zur Konzeption

Zum Tagesablauf

Der Tag im Naturkindergarten beginnt ab 7.30 Uhr am Morgen. Auf unserem Kindergartengelände haben die Kinder die Möglichkeit, erst einmal in Ruhe anzukommen und den Kindergartentag so zu beginnen, wie sie es möchten. Gegen 9:00 Uhr, wenn alle Kinder anwesend sind, begrüßen wir uns im Morgenkreis. Hier singen wir Bewegungs- und Mitspiellieder, lesen auch mal ein Märchen vor oder betrachten Tiere unter der Lupe. Wir besprechen unter anderem das Gruppengeschehen, schauen wer fehlt oder feiern Geburtstage. Außerdem wird an jedem Tag ein „Tageskind“ ausgelost, welches an diesem Tag mitbestimmen und Vorschläge machen darf. Immer montags entscheiden die Kinder gemeinsam mit den ErzieherInnen, an welchem unserer Plätze wir dir Woche verbringen werden. So haben die Kinder hier, wie auch in anderen Bereichen des Kindergartenalltags, einen großen Spielraum, Entscheidungen mit zutreffen. Anschließend setzen die Kinder ihre Rucksäcke auf, und nachdem wir unsere Regeln für den behutsamen Umgang mit der Natur besprochen haben, geht es los! Wir gehen gemeinsam auf Entdeckungsreise und haben viel Spaß zusammen, weil es überall etwas zum Bestaunen, Anschauen und Besprechen gibt.
Am ausgesuchten Tagesplatz angekommen, waschen wir erst einmal unsere Hände, um in Ruhe gemeinsam zu frühstücken. Anschließend räumen die Kinder ihre Rucksäcke eigenständig ein. Das Freispiel bietet dann allen Zeit und Raum, den eigenen Bedürfnissen und Interessen nachzugehen. Die Spiele entwickeln sich je nach den Ideen der Kinder und Spielgruppen finden sich entsprechend zusammen. Meist sind die Spiele mit viel Bewegung verbunden. Bedingt durch die Themen, aber auch, weil jeder Baumstamm, jeder Hügel eine neue Bedeutung bekommt und ins jeweilige Szenario einbezogen wird. Gleichzeitig findet man in der Natur Rückzugsmöglichkeiten, um Ruhe genießen und sich ohne Ablenkung, konzentriert einer Beschäftigung widmen zu können. Die Kinder agieren hierbei weitestgehend selbständig, werden aber bei Bedarf von uns unterstützt. Sei es, dass sie Werkzeug brauchen oder etwas gehalten bzw. irgendwie verändert werden muss. In den Rucksäcken der ErzieherInnen gibt es Bestimmungsbücher, Becherlupen, Ferngläser, Märchen- und Geschichtenbücher, Seile und Werkzeug, um auf die Bedürfnisse und Spielideen der Kinder adäquat einzugehen. Zwischen 12:15 und 12:30 Uhr beenden wir den erlebnisreichen Vormittag mit unserem Abschlusskreis, erzählen den Anderen was besonders schön an diesem Tag war, singen Lieder, ziehen unseren Rucksack an und wandern müde und glücklich zum Bauwagen. Hier werden die Kinder von einer Erzieherin um 13:00 Uhr an die Eltern übergeben. Kinder, die die Über-Mittag-Betreuung in Anspruch nehmen, bereiten sich auf das Essen im Bauwagen vor. 11 Das Mittagessen in Form eines Lunchpaketes wird von den Eltern mitgegeben. Je nach Bedürfnis besteht danach für die Kinder die Möglichkeit, Angebote der Ruhe und Stille wahrzunehmen oder auf dem Gelände noch etwas zu spielen.
Die zweite Abholzeit beginnt um 14:15 Uhr, um 14:30 Uhr endet unser Kindergartentag.

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